Das Porst Weitwinkel sieht optisch recht ansprechend aus, da es aus zweifarbigem Metall gefertigt ist und über einen dekorativen silberfarbenen Blendenring verfügt. Es zeigt sich als Leichtgewicht und mein Modell hat auch etwas Spiel. Der Gewindegang zur Entfernungseinstellung ist etwas schwergängig, die Blendenlamellen sind ölfrei. Da die Glaslinsen im Innern aber verunreinigt waren, mussten sie zunächst gereingt werden.
Objektivdaten
Typ: Weitwinkel Brennweite
35 mm Brennweite
Lichtstärke f/ 2.8 – 22
6 Blendenlamellen
Filtergewinde: 52 mm
Nahgrenze: ca. 70 cm
Gewicht: ca. 208 g
Anschluss: hier M42 Schraubgewinde
Metallkonstruktion, zweifarbig schwarz und silber
Nach der Reinigung waren die Linsen wieder klar (außer ein paar Staubkrümeln) und ohne sichtbaren Fungus. Betrachtet man die Fotos, dann präsentiert sich das Porst Weitwinkel als durchschnittliches Objektiv – nicht besonders gut aber auch nicht schlecht. Bei Offenblende zeichnet es deutlich „weich“. Ein bis zwei Stufen abgeblendet, erhält man dann aber eine ordentliche Schärfe. Ich würde die Abbildungsleistung mit der Note 3- bewerten.
Detailansichten
Fotos Testchart
Blende 2.8 – 4 – 5.6 – 8 – 11 – 16 – 22
Hierbei handelt es ich um einen selbst gestalteten Testchart, der insbesondere Farb- und Schärfevergleich ermöglicht.
Fotos mit Blende f/2.8 – f/8 und teilweise f/16 – ISO 400 – adaptiert an Canon EOS 80D
Fotos zum Ausbau / Zerlegen des Objektivs zur Reinigung der Linsen
Und so sieht es aus, wenn man beim Einbau der Glaslinsen einen Fehler macht und eine Linse falsch herum einbaut:
Das Objektiv zeigt dann nur noch unscharfe Bilder an. Daher immer Fotos von der Anordung der jeweiligen Linsenpakete machen. Ansonsten kann es nachher beim Einbau von mehreren Linsen ganz schnell schwierig werden…